Die osteopathische Behandlung
Nach ausführlicher Anamnese erfolgt die Behandlung ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath / die Osteopathin kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. Durch diese Art des „ Hineinhorchens“ spürt er/sie Spannungsmuster und Bewegungseinschränkungen auf, die mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt werden.
Wir planen genügend Zeit für die Behandlung ein. Sie kann eine halbe, aber auch länger als eine Stunde dauern. Das Ende der Behandlung bestimmt der Körper selbst.
Von politischer Seite wird in Deutschland die Osteopathie als zur Heilkunde zählend definiert.
Die Heilkunde dürfen nach deutschem Recht der Arzt und Heilpraktiker ausüben.
Physiotherapeuten müssen osteopatisch – aus Gründen der Haftung – im sogenannten Delegationsverfahren arbeiten, d.h. auf Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers. Hierfür wird ein Privatrezept über „ Osteopathie“ ausgestellt, mit der entsprechenden Diagnose.
Der Körper kann etwa 2-4 Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren, so dass eine erneute Behandlung meist erst nach dieser Zeit sinnvoll ist.
Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt.
Nach viermaliger osteopathischer Behandlung sollte eine deutliche Besserung der Beschwerden erzielt worden sein.
Am Tag der Behandlung sollten sie keine sportlichen Aktivitäten und schwere Arbeit in Haus und Garten verrichten, da Ihr Körper „arbeitet“. Um Ihren Körper in seiner Arbeit zu unterstützen, sollten Sie in den nächsten Tagen zwei Liter Wasser zu sich nehmen.
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